Freitag, 24. Juli 2020

Aquarellmalerei - Großes Grundlagenwerk

Das Aquarellieren gilt als Königsdisziplin - zu Recht, wie ich finde. Die Ergebnisse sind besonders lebendig, leicht und faszinierend und die Realisierung ist nicht einfach. Man kann nur sehr bedingt etwas ausbessern, alles sollte möglichst gleich sitzen. Aber das macht dann auch den besonders leichtfüßigen Charakter eines solchen Bildes aus.

Tabiyat Alieva hat ein großes Grundlagenwerk zum Thema verfasst. Der Titel: "Die Kunst der Aquarellmalerei - Beeindruckende Bilder malen - Alles zu Portrait, Landschaft, Natur." Und die Projekte, die den größten Teil des Buches einnehmen und in Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigen, wie es geht, haben es wirklich in sich. Hier deren Themen:
  • Blätter & Blumen
  • Bäume
  • Landschaft
  • Wasser
  • Stadtansichten
  • Portrait
Zu jedem Projekt gibt es Extra-Tipps, etwa den, den Lavendelstrauß zum Schluss mit violetten Sprenklern aufzulockern oder wie man einen Laubbaum durch Weglassen von Details besonders gut wirken lässt.

Im ersten Teil des Buches gibt es übergeordnet die entscheidenden Basics, etwa zum Malen von Wasser, über Perspektive und Komposition, aber auch dazu, wie man schnell genug arbeitet, um den Besonderheiten der Farben gerecht zu werden. Praktische Übungen bringen weiter. 10 Aquarell-Tipps geben hilfreiche Hinweise und Kniffe. Die Künstlerin vermittelt Technik ebenso wie eigene Erfahrungen mit der Aquarellmalerei, zum Beispiel, dass sie zu Beginn den Fehler gemacht habe, zu versuchen, die so lebendige Aquarellfarbe zu kontrollieren.

Die Autorin: Rabiyat Alieva arbeitete nach ihrem Abschluss als Modedesignerin zunächst in verschiedenen Branchen des Designs, beendete dann aber eine vielversprechende Karriere, um sich ganz auf ihre Kunst zu konzentrieren, und das als Autodidaktin. In ihren Bildern setzt sie ihre Emotionen und Lebenserfahrung um. Ihre Erfahrung, wie man in kurzer Zeit lernen kann, was es zu lernen gilt, gibt sie gern an andere weiter.

Rabiyat Alieva, Die Kunst der Aquarellmalerei - Das große Grundlagenwerk, Edition Michael Fischer 2020, 240 Seiten, 24,99 Euro.

Steine kreativ bemalen mit vielfältigen Motiven

Marion Kaiser hat's voll drauf! Was sie aus einfachen Kieselsteinen machen kann, ist eine Wucht. In ihrem Buch "Steine bemalen - Alle Motiv-Welten: Tiere, Natur, Mandala & mehr" zeigt sie, was sie kann.

Die Motive, die sie mit Acrylfarben auf Steine malt, wirken zum Anfassen plastisch. Die Libelle zum Beispiel, die sich grün-blau-schillernd auf einem Kiesel niedergelassen zu haben scheint. Da sind filigrane, durchsichtige Flügel mit zarten Verästelelungen zu sehen, das Tier wirft (gemalte) Schatten auf den Stein und ein paar absout lebensecht wirkende Tautropfen gibt's auch noch dazu. Einfach fantastisch!

Auch die gemalte, weiße Feder beeindruckt mich. Gewölbt und an den Rändern ausgefranst, scheint auch sie zu sagen: "Greif zu! Heb mich auf!" Oder die kleine Eidechse mit dem Krönchen, die dazu einlädt, sich beim Betrachten zu entspannen. Viele Motive, die einfach nur fröhlich sind, gibt es auch: den bunten Mandalastein zum Beispiel, den fröhlich grinsenden Schutzengel oder die Pinguin-Mama mit Kind.

Jedes Motiv wird Schritt für Schritt vorgestellt, so dass man die Ensteheungsweise gut nachvollziehen kann, und, so aufgeteilt, sieht es auf einmal  gar nicht mehr ganz so schwierig aus. Der Gedanke "Das schaff ich nie!" kann sich getrost vom Acker machen.

Die Autorin: Marion Kaiser, Jahrgang 1968, arbeitete 15 Jahre lang als Porzellanmalerin bei der KPM Berlin und ist seitdem als freischaffende Künstlerin tätig. Sie blickt auf 30 Jahre Steinmalerei zurück. Das vorliegende Buch ist ihr Erstlingswerk.

Steine bemalen, Edition Michael Fischer 2020, 96 Seiten, 14,99 Euro

Donnerstag, 23. Juli 2020

30 tolle neue Kürbisrezepte

Ich liebe Kürbis! Hokkaido ganz besonders, den muss man nicht schälen. Also habe ich ihn wieder einmal im Garten angebaut und hoffe, dass die Schnecken die Pflanzen weiterhin in Ruhe lassen. Und irgendwann werde ich dann ganz viel ernten. Aber was mache ich dann? Kochen und Backen natürlich. und Dazu gibt es jetzt ein Extra-Kochbuch: "Meine Liebingsrezepte Kürbis". Bowls, Suppen, Currys, Salate, Aufläufe, Pasta, Gebäck und einiges mehr wird darin vorgestellt - 30 Rezepte insgesamt.

Das Kochbuch ist mit 64 Seiten vergleichsweise schmal. Es gibt auch nicht viel Drumherum. Hier stellt sich keine Autorin vor, hier werden auch keine Geschichten erzählt. Hier gibt es Rezepte. Und schöne Fotos dazu.

Los geht es mit einem Getränkerezept. Pumpkin-Spice-Mandel-Latte. Aber darin ist gar kein Kürbis enthalten, allerdings ein besonders Gewürz: Pumpkin-Spice. Das kann man im Netz kaufen, aber ebenso gut selbst machen. Wie, das steht im Buch. Beim nächsten Rezept, dem für Kürbis-Smoothie, ist dann auch tatsächlich Kürbis drin, und man erfährt, dass man ihn nicht zu kochen braucht, um ihn genießen zu können. Weiter geht es mit Kräutersalat mit geröstetem Kürbis, mit Kürbissuppe, Tostadas mit Butternuss-Kürbis und Hummus. Es gibt gefüllte Kürbisblüten und Kürbischips, Lauchröhren, die mit einer Kürbis-Gemüse-Mischung gefüllt werden, aber auch ein Rezept für gefüllten Kürbis. Sie wollen nicht nur Kürbis, Sie wollen Fleisch? Kein Problem. Dann wäre Shepherd's Pie mit Kürbis und Lammragout zu empfehlen. Fischfans können Kürbis-Rösti mit Wolfsbarsch ausprobieren. Auch Curry-Kürbis-Quiche mit Entenbrust wäre was für Nichtvegetarier oder Pizza mit Kürbis und Speck. Für den Süßzahn gäbe es dann noch einen Pumpkin Pie mit einem Boden aus Walnusskernen und getrockneten Pflaumen. Hhhhmm! Auch Kürbiseis ist zu haben. Oder die sehr dekorative Kürbis-Beeren-Schoko-Torte ganz zum Schluss.
Also, da ich Kürbis ja nun mal liebe, bekommt dieses Buch einen Ehrenplatz im Regal.

Meine Lieblingsrezepte: Kürbis, Edition Michael Fischer 2020, 64 Seiten, 9,99 Euro.

Montag, 13. Juli 2020

Erotische Selfpublisher-Challenge der wundersamen Art

Ausnahmsweise an dieser Stelle statt einer Rezension eine Selfpublisher-Challenge in erotischer Sache und die herzliche Bitte an euch, dabei zu sein.

Es ist schon geraume Zeit her, als ich ganz mutig war und versuchsweise mein erstes E-Book online stellte. Der Titel: Wunder Same Nacht. Nachdem ich kurz zuvor zweimal für den Menantes-Preis nominiert worden war, hatte ich mich für eine erotische Erzählung entschieden und veröffentlichte sie unter einem klangvollen Pseudonym: Suzany deVille. Der Titel: Wunder Same Nacht. Anfangs wartete ich noch beinahe stündlich auf LeserInnen und begeisterte KäuferInnen, obwohl ich mir zuvor eingeredet hatte, dass ich ja nur die Kindle-Technik hatte ausprobieren wollen. Der Ansturm hielt sich allerdings in Grenzen, denn für einen relativ kurzen, wenn auch originellen Text einen guten Euro auszugeben, war wohl nicht jedermanns Sache. Zum Trost redete ich mir ein, man habe mich schlichtweg nicht gefunden. Und nach einer angemessenen Schamfrist vergaß ich meinen Erstling.

Seit rund zwei Jahren nun arbeite ich an einem ungleich längeren Text biografischer Art. Und da ich gerade überlege, ob ich einen Verlag dafür gewinnen möchte oder es doch noch einmal als Selfpublisherin versuchen soll, machte ich mich erneut schlau zum Thema. In diesem Zusammenhang sah ich nach, wie es meiner Erzählung von damals so ging. Und siehe da: Sie war noch da. Und ich finde sie immer noch spritzig und gut. Spritzig - was für ein wunderbares Wort in diesem Zusammenhang ...!

Zu meiner Freude stellte ich fest, dass es inzwischen immerhin drei Rezensionen gibt - mit vier plus vier plus fünf Sternen. Frisch beflügelt entschloss ich mich zu folgender Challenge: Ich möchte, sagen wir mal heute noch oder morgen oder spätestens in 33 Tagen, weil die Drei meine Glückszahl ist, geschlagene 66 (sex and sex) weitere Rezensionen bekommen. Und dazu brauche ich unbedingt euch. Und das Teilen dieses Posts wäre da absolut hilfreich. Macht ihr mit??! Bitte!!! - Danke! Ihr seid super ...!

Das Schöne: Der zeitlose Fantasy-Text ist unterhaltsam und schnell gelesen  und die Kosten sind nicht höher als für eine Kugel Eis. Zudem würdet ihr einer aufstrebenden "jungen"Autorin von jugendlichen 65 Jahren den entscheidenden Push geben, um die Vermarktung des aktuellen Wälzers demnächst mit der gebührenden Power anzugehen.

Ach so, ihr wollt endlich wissen, worum es überhaupt geht? Für diesen Fall macht sich Adalbert Traeumer, der Protagonist, doch am besten selbst bekannt:

"Stellt euch vor, ihr habt einen richtig beknackten Namen, seid fast achtzehn und immer noch Jungfrau! Und wenn ihr dazu noch der einzige Sohn eines verknöcherten Museumsdirektors wäret und von Frauen nicht die Bohne einer Ahnung hättet? Persönliches Pech. Gestatten: Adalbert Traeumer. Mein Vater leitet ein zweitklassiges Museum und ich bin alles andere als ein Womanizer. Weil der Nachname aber irgendwie passte, schob ich die Sache mit den Mädels immer weiter vor mir her und übte mich inzwischen in ganz anderen, wirklich besonderen Fähigkeiten. Dann aber kam Helena in unsere Klasse und ich konnte kaum noch laufen vor Lust. Auch die anderen Jungs waren hin und weg. Sie haben sie angebaggert und ich hatte keine Ahnung, ob Helena es mit ihnen trieb. Dann habe ich alles auf eine Karte gesetzt. Habe sie zu meinem 18. Geburtstag in unser Museum eingeladen. Nachts. Mein Vater hatte versprochen, die Alarmanlage abzuschalten und sich zu verdünnisieren. Und ich, ich hatte schon mal alles vorbereitet. Sie musste nur noch mitspielen …"

Ich danke euch, dass ihr bis hierher gelesen habt. Und wenn ihr jetzt noch fix das E-Book ansehen und möglichst 1,14 Euro ausgeben und eine kurze Rezension verfassten würdet, wärt ihr einfach SPITZE ...!

Suzany DeVille, WunderSameNacht, erotische Erzählung, Kindle-E-book, 18 Seiten, 1,14 Euro.

Dienstag, 7. Juli 2020

Die Enzyklopädie der Naturheilkunde als großes Nachschlagewerk

Dieses Buch ist ein echter Wälzer: dick, schwer, großformatig und inhaltsreich. "Die Enzyklopädie der Naturheilkunde" von Michael T. Murray und Joseph E. Pizzorno gilt als das umfassendste Nachschlagewerk über die einzigartigen Heilkräfte der natürlichen Medizin. Weltweit wurde das 1.168 Seiten starke Buch international bisher über 1 Million mal verkauft. Nun liegt es erstmals als deutschsprachige Ausgabe vor. Übersichtlich und gut lesbar vermittelt es umfassend und ausführlich sehr viel Wissenswertes zu Symptomen, Ursachen und therapeutischen Erwägungen.

Das Buch ist prall gefüllt mit Informationen, Illustrationen allerdings sucht man vergeblich. Ein Schnellüberblick am Ende jedes Kapitels verhilft Ungeduldigen zu ersten Informationen. Es folgt jeweils eine Behandlungsübersicht. Eine umfangreiche Einführung erläutert, was Naturheilkunde überhaupt ist. Das Buch ist unterteilt in fünf Teile:
  1. Einführung
  2. Die vier Eckpfeiler der Gesundheit, als da wären: positive mentale Einstellung, gesunder Lebensstil, gesunde Ernährung, Supplementierung
  3. Besondere Themen, wie Krebsprävention, Entgiftung und innere Reinigung, stille Entzündungen und Stressmanagement
  4. Einzelne Krankheiten, wie AIDS, Alkoholabhängigkeit, Bluthochdruck, Depression, Gallensteine, Menopause (was ja an sich gar keine Krankheit ist), Heuschnupfen, Migräne, Schlafstörungen ...
  5. Im Anhang kann der geneigte Leser herausfinden, ob er ein Optimist ist. Außerdem entdeckt er oder sie Angaben zur glykämischen Last und zum Säure-Basen-Wert einzelner Nahrungsmittel.
Die beiden engagierten Naturheilkundler haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Gesundheit zu unterstützen und Krankheiten mit nebenwirkungsfreien, natürlichen Maßnahmen zu heilen.

Die Autoren:
  • Dr. Michael T. Murray, Verfasser von mehr als dreißig Bücher, gilt als eine der führenden Koryphäen im Bereich der Naturheilkunde. Er ist Berater, Forscher, Pädagoge und Dozent in der Reformkostindustrie.
  • Dr. Joseph Pizzorno ist anerkannter Experte auf dem Gebiet der Naturheilkunde und Mitbegrüder der ersten zugelassenen multidisziplinären Hochschule für Naturheilkunde in den USA und der englischsprachigen Welt. Er hält weltweite Vorträge.
Michael T. Murray, Joseph E. Pizzorno, Die Enzyklopädie der Naturheilkunde, Kopp-Verlag 2020, 1.168 Seiten, 39,99 Euro.

Mit originellen Gedenktagen durchs Jahr

Persönliche Gedenktage kennt ja wohl jeder: Kennenlerntag, Hochzeitstag, Firmenjubiläum. Daneben gibt es internationale Gedenktage wie den Weltfrauentag - das wirkt irgendwie normal. Aber immer wieder mal höre ich im Radio oder sonstwo: "Heute ist der Tag des ...". Meine Güte, auf was die Leute so alles kommen ...! Toilettentag oder Tag des Bierbauchs oder Antidiättag ... tja!

Gebriele Hefele hat sich mit einigen dieser besonderen oder besonders verrückten Tage einmal etwas näher befasst und ein Büchlein dazu verfasst. Der Titel: Kuriose Tage - Das Buch der originellen Gedenktage des Jahres.

Im Vorwort erfuhr ich zu meinem Erstaunen, dass es eine öffentliche Genehmigungsstelle für solche Aktionstage gar nicht gibt. Vielleicht sollte ich auch mal so einen Tag erfinden ...?!

Für die ausgewählten Tage brachte die Verfasserin augenzwinkernd gemeinter Texte, auch das ist im Vorwort zu lesen, als kleine Merkhilfe persönliche Anekdoten mit dem informativ-sachlichen Hintergrund des Aktionstages zusammen. So berichtet sie etwa beim "Tag des Tanzes" über den Flamenco und den Sevillana, den sie selbst gern tanzt. Beim "Katzentag" dagegen gib es zehnmal Wissenswertes bis wahrlich Erstaunliches zu den Stubentigern, ohne Priates. Private Fotos wiederum illustrieren das Buch an verschiedenen Stellen. So ist unter anderem die Autorin mit ihrem beneidenswert langjährigem Ehemann in verschiedenen Altersstufen zu sehen.  Kurzum, "Kuriose Tage", locker und unterhaltsam geschrieben, ist ein nettes kleines, informatives Buch mit viel privatem Touch und einer dicken Prise Humor.

Die Autorin: Dr. Gabriele Hefele war unter anderem Chefredakteurin einer Jugendzeitschrift und Pressechefin der Langenscheidt Verlagsgruppe in München. Sie schrieb und schreibt Glossen für diverse Medien. Seit 2000 lebt sie in Andalusien. Sie war als Reporterin bei Radio Onda Cero Internacional in Marbella tätig und ist außerdem die langjährige Kolumnistin der "SUR - Deutsche Ausgabe".

Gabriele Hefele, Kuriose Tage, 2. erw. Auflage 2018, 100 Seiten, 7 Euro.

Montag, 6. Juli 2020

Jamas! Griechische Kochrezepte zum Genießen

Es ist rund vierzig Jahre her, dass ich in Griechenland war, doch die Freundlichkeit der Menschen und das entspannte Essen in den Restaurants bleibt mir unvergessen. Damals konnte man im Restaurant noch in die Küche gehen und, soweit man des Griechischen nicht mächtig war, auf die einzelnen Töpfe und Pfannen zeigen. Wenig später wurde das Ausgewählte dann serviert, auf einzelnen Tellern, so dass bald der ganze Tisch mit Tellern übersät war. Völlig ungewohnt für uns, aber irgendwie ein tolles Gefühl. Urlaub eben. Als ich nun das Buch "Jamas! Griechisch kochen und gemeinsam genießen" mit 60 neuen Rezepten mit Fleisch, Fisch und viel Gemüse entdeckte, konnte ich nicht widerstehen.

Die Rezepte beginnen mit Mezedes - das sind zum Teilen gut geeignete Kleinigkeiten. Es folgen Snacks und Fingerfood, Salate, üppig grüne Veggies und Fisch & Fleisch. Zum Glück gibt es Desserts zum Genießen, wie etwa die griechische Ekmek-Torte mit Kataifi-Teig. Letzteres ist ein moderne Klassiker auf der Basis des sogenanten Engelshaarteiges. Den gibt es meist tiefgefroren und er muss vor der Weiterverarbeitung sorgfältig entwirrt werden.

Das mehrseitige Vorwort, das über das griechische Essen schlechthin und einige typisch griechische Zutaten aufklärt, beginnt mit den Worten: "In Griechenland braucht man zum Kochen nicht viel, dafür wünscht man sich zum Essen möglichst viele Freunde um sich." Irgendwie haben die Südländer es drauf mit der Gastlichkeit ...!

Beim Anblick der Fotos zu den einzelnen Rezepten läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Ob es nun der selbstgemachte griechische Knabbermix ist, auf der Basis von Kichererbsen und Mandeln, der Kräuter-Salat mit Sesam-Feta und Gänseblümchen, die Smashed Greek Potatoes mit Peperoni und Oliven, die Hackwürstchen in Tomatensauce oder der Greek-Yogurt-Cheesecake mit Granatapfelkernen. Hhhhmmm, sieht das gut aus ...!

Besonders gut gefällt mir das Layout jeweils zu Anfang eines neuen Kapitels. Da werden stimmungsvolle Griechenlandfotos jeweils zu einer Collage zusammengestellt. Da gesellt sich zum Appetit die Urlaubslust.

Die Autorin: Tanja Dusy schreibt seit 20 Jahren erfolgreich Kochbücher und war lange Zeit als Redakteurin tätig. Sie entwickelt Rezepte, die verlässlich gelingen und das gewisse Etwas haben.

Tanja Dusy, Jamas! Griechisch kochen und gemeinsam genießen, Edition Michael Fischer 2020, 160 Seiten, 20 Euro.